HINWEIS !

Dr.Malli möchte ausdrücklich hinweisen, dass ich keinerlei Einfluss auf  die Gestaltung und  Inhalte der gelinkten Seiten habe und daher hiefür nicht "hafte". Diese Erklärung gilt für alle in meiner Homepage eingefügten Links.

 


     Aktuell:

Apotheke in Altlengbach stellt Antrag zur Schließung meiner Hausapotheke !

 

Sehr geehrte Patienten!

 

Die Apotheke in Altlengbach hat einen neuerlichen Antrag zur Schließung meiner Hausapotheke per

31. Dezember  2018 gestellt.

Wenn dieser Revision zugunsten der Apotheke in Altlengbach stattgegeben wird, muss ich nach 25 Jahren erfolgreicher Tätigkeit in Altlengbach meine Hausapotheke schließen.

 

Was bedeutet das für meine Patienten? 

Statt der notwendigen Medikamente bekommen sie ein  Rezept  Mit diesem Rezept müssen sie, egal in welcher gesundheitlichen Verfassung sie sich befinden, eine Apotheke aufsuchen.

  

Was passiert mit meinen Schmerzpatienten ?

Wenn sie nach einem Arzt oder Hausbesuch nicht in der Lage sind die dringend benötigten Medikamente in einer Apotheke zu besorgen. Was dann?

 

Was bedeutet das für mich als Arzt? 

Statt  schneller medizinischer Hilfe bei Visiten und in Akutfällen erhält der Patient ein Rezept.  Kann er das nicht sofort einlösen, bleibt den Patienten der mögliche Weg ins Krankenhaus nicht erspart.

 

Auch möchte ich erwähnen, dass ich im Jahr 2018 bis Mitte Dezember bereits 2158 Hausbesuche

absolviert habe. Bei einem Großteil meiner Patienten war es notwendig, sofortige medikamentöse Hilfe zu

leisten. Dies war nur möglich, weil ich eine ärztliche Hausapotheke habe.

 

Seit 25 Jahren fahre ich Visiten in Altlengbach und Laabental, betreue chronisch Kranke und immobile Patienten in der Hauskrankenpflege.

Diese optimale Versorgung meiner Patienten kann und wird es ohne Hausapotheke nicht geben.

 

Hausapotheken verschwinden nicht automatisch. Die Apotheke stellt den Antrag auf Schließung.  Sie kann aber auch wie in einigen Orten schon erprobt, mit dem Arzt und seiner Hausapotheke zusammenarbeiten.

Das Nebeneinander von Apotheke und ärztlicher Hausapotheke ist im Sinne der Patienten .

 

Ich werde alle meine Patienten rechtzeitig über die Entscheidung informieren.

Mit freundlichen Grüßen

Dr.Malli

 


"Jeder der schon einmal in der unangenehmen Lage war krank zu sein, weiß es zu schätzen, wenn er die Diagnose und die medikamentöse Therapie direkt aus einer Hand, nämlich aus der des Arztes mit Hausapotheke bekommen hat."

Dr. Andreas Barnath Leserbrief zum Artikel „Ein Feldzug für die Hausapotheke“

im Kurier NÖ vom Dienstag 19.Februar 2019.

Sehr geehrte Redaktion!

Das Thema der Medikamentenversorgung von Patienten ist tatsächlich ein heißes Thema.
Jeder der schon einmal in der unangenehmen Lage war krank zu sein, weiß es zu schätzen, wenn er die Diagnose und die medikamentöse Therapie direkt aus einer Hand, nämlich aus der des Arztes mit Hausapotheke bekommen hat. Es gibt wirklich nichts Blöderes, als krank noch die nächste offene Apotheke suchen zu müssen. Das von den Apothekern immer wieder ins Spiel gebrachte „4 Augen Prinzip“ ist zwar lieb gemeint, aber in der Zeit der modernen EDV in Arztpraxen schon lange kein Thema mehr.
Ich bin selbst Allgemeinmediziner mit Hausapotheke und kann ihnen versichern, dass mein Monitor wild zu blinken beginnt, wenn ich versuchen sollte, einem Patienten ein unpassendes Medikament zu verschreiben. Dieses Interaktionsprogramm ist in jeder modernen Arztsoftware integriert und tausendmal effektiver als weitere 2-4-6 oder 8 Augen eines Apothekers, der in Wahrheit keine Ahnung vom Patienten und seinen bisherigen Medikamenten hat. Ich erkenne den wirtschaftlichen Überlebenskampf der Apotheker, mir ist aber eine patientenfreundliche Versorgung nach dem „One stop Prinzip“ tausendmal lieber.
Pharmazeuten gehören in die Forschung und sollen mit dem Wissen ihres hochkomplizierten Studiums neue Medikamente entwickeln und sich aus den Niederungen ihrer Medikamentensupermärkten zurückziehen und nicht länger überqualifizierte akademische Regalbetreuer sein.

 


Ein Artikel, passend zu unserer Situation!

"Die Möglichkeit zur Führung einer ärztlichen Hausapotheke sollte flexibler gestaltet werden und nicht an starre Entfernungsvorgaben gebunden sein, sondern sich vielmehr an den konkreten Bedürfnissen der Bevölkerung orientieren"

 

 Erschienen am Mi, 21-02-2019   

Ein umstrittenes Thema im Gesundheitswesen steht heute im niederösterreichischen Landtag auf der Tagesordnung. Geht es nach dem Antrag der ÖVP Niederösterreich soll das österreichische Apothekergesetz dahingehend geändert werden, dass Landärzte viel leichter eine ärztliche Hausapotheke führen dürfen. "Die Möglichkeit zur Führung einer ärztlichen Hausapotheke sollte flexibler gestaltet werden und nicht an starre Entfernungsvorgaben gebunden sein, sondern sich vielmehr an den konkreten Bedürfnissen der Bevölkerung orientieren", heißt es. Im Antrag wird die Bundesregierung aufgefordert, rasch Vorschläge, welche die notwendigen Rahmenbedingungen für die nachhaltige Absicherung der medizinischen Nahversorgung aber auch der Versorgung mit Arzneimitteln in ländlichen Regionen gewährleisten, vorzulegen. Bis dato ist der Betrieb einer ärztlichen Hausapotheke im Gesetz streng geregelt und orientiert sich an Kilometerentfernungen zu öffentlichen Apotheken. Die Apothekerkammer ist verärgert und will diesen Änderungswunsch bekämpfen, die Ärztekammer unterstützt das Vorhaben.

Hausapotheken: Niederösterreich erhöht Druck

 

 

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Ein Artikel, passend zu unserer Situation!

 Erschienen am Mi, 19.12.2018

Das freie Wort

Landarztsterben

Die „ZIB 2“ vom 17. Dezember widmet sich dem extremen Mangel an Hausärzten. Beispiel Litschau im Waldviertel: Für die Bevölkerung der nördlichsten Stadt Österreichs standen immer zwei Kassen-Allgemeinmediziner zur Verfügung. Derzeit ordiniert nur noch Dr. Gerald Ehrlich. Die zweite Planstelle ist seit 1½ Jahren vakant. Weit und breit kein Bewerber in Sicht. Auch Dr. Ehrlich denkt nach 38 Dienstjahren ans Zurücklegen der Verträge. Niedergang der Kassenmedizin! Derzeit fehlen allein in Niederösterreich 14 Kassen-Allgemeinmediziner. Den verwaisten Stellen ist ein Manko gemeinsam: keine Hausapotheke! Wo dieses Patientenservice erlaubt ist, gehen Neubesetzungen reibungslos über die Bühne. Jetzt rächt sich das Auslöschen von österreichweit insgesamt 100 Arzt-Apotheken.

 

Dr. Wolfgang Geppert, Wien 
Erschienen am Mi, 19.12.2018

 

                                              Die „ZIB 2“ vom 17. Dezember ansehen  

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Der unnötige Weg zur Apotheke.
 
Dr Andreas Barnath  Beitrag vom 27-01-2019 auf Facebook

 

Wann werden die gewählten Volksvertreter endlich verstehen, dass wir keinen Ärztemangel, sondern nur ein Verteilungsproblem haben ? Wenn die Planstellen wirtschaftlich attraktiv genug wären, findet sich für jedes Dorf ein Arzt. Auch bei uns Ärzten muß es möglich sein, mit einem 40 Stunden Job (und den haben wir alle - laßt euch nicht immer von den offiziellen Ordinationszeiten blenden) ein, unserer Ausbildung entsprechendes, wirtschaftlich erfolgreiches Leben zu führen. Gebt jedem Arzt, der es aufgrund seiner geographischen Lage, für nötig hält, die Möglichkeit auch Medikamente abzugeben und gesteht ihm pro persönlichem Patientenkontakt 30 € zu und ich garantiere euch, dass die Planstellen in Kürze besetzt sind. Ihr braucht also weder das Rad neu erfinden, noch Ärzte aus anderen Ländern importieren. Abgesehen von den Attraktivierung der Arztpraxen käme es dadurch auch zu einer Verbesserung im ländlichen Bereich, weil auf einmal nur mehr ein Stopp für den Patienten nötig wäre und der unnötige Weg zur Apotheke weg fällt. Natürlich wird das den Apothekern nicht gefallen, aber deren Berufsbild hat sich eben verändert. Das immer wieder ins Spiel gebrachte Vier-Augen Prinzip bei der Medikamentensicherheit ist heutzutage durch die moderne EDV (Interaktionswarnung) und die Fälschungssicherheit (AMVS) kein Thema mehr. Die hochqualifizierten Pharmazeuten sollen sich bitte in der Forschung um wirksamen Medikamentennachschub kümmern und sich nicht mit der Arbeit in einem Medikamentensupermarkt (Apotheke) langweilen und dort ihre erworbenes Wissen vergeuden. Also gebt den Ärzten das Werkzeug, das sie brauchen und ihr braucht keine einzige Nationalratssitzung mehr für dieses Thema vergeuden.

                                            Servus TV vom 24.1. der Arzt aus Maria Alm

 

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