HINWEIS !

Dr.Malli möchte ausdrücklich hinweisen, dass ich keinerlei Einfluss auf  die Gestaltung und  Inhalte der gelinkten Seiten habe und daher hiefür nicht "hafte". Diese Erklärung gilt für alle in meiner Homepage eingefügten Links.

 


     Aktuell:

Apotheke in Altlengbach hat die Zwangsschließung meiner seit 26 Jahren bestehenden ärztlichen Hausapotheke ohne Rücksicht auf die Patienten durchgesetzt.

 

Ab Mittwoch den 15.Mai 2019 dürfen keine Medikamente mehr in meiner Ordination ausgegeben werden !

Daher entfallen auch bei Hausbesuchen sämtliche dringend benötigten Medikamentenabgaben!

 

 

Dr. Günther Malli informiert !
 

In ganz Österreich steigen Bürgermeister gemeinsam mit den Bürgern auf die Barrikaden um Schließungen von ärztlichen Hausapotheken zu verhindern.
 

Altlengbach hatte das Privileg, 2 Ärzte mit Hausapotheken zu haben. 25 Jahre lang wurde diese ärztliche Versorgung hochgeschätzt. Dann unterstützte man die Eröffnung einer Apotheke in Altlengbach.
 

Apotheken können ärztliche Hausapotheken zwangsschließen lassen. Die Nachteile trägt der Patient. Damit das nicht passiert, habe ich jahrelang versucht, an Vernunft und Menschlichkeit von Mag.Nagler zu appellieren und ihr im Sinne und zum Wohl der Patienten das Nebeneinander vorgeschlagen. Als Antwort erhielt ich Briefe ihrer Anwälte , das Ergebnis ist die Zwangsschließung der Hausapotheke.

  
Viele meiner Patienten haben sich gegen die Schließung der ärztlichen Hausapotheke gewehrt. Die Altlengbacher Politik unterstützte die Apotheke ohne die Nachteile, die sich für die Patienten ergeben, zu beachten.

 
Altlengbach hat das Privileg verspielt, Ärzte mit Hausapotheke zu haben. In vielen Gemeinden von Österreich schützt man den Arzt mit Hausapotheke, der eine optimale Betreuung und Versorgung garantiert, so wie es die Patienten in Altlengbach jahrzehntelang gewohnt waren.

 

Was bedeutet die Zwangsschließung meiner Hausapotheke für meine Patienten:

 

·      Die Hauskrankenpflege wird massiv  erschwert.  Schwer kranke Menschen sowie Schmerzpatienten brauchen rasche Hilfe,  ihre Angehörigen sind oft an der Grenze der Belastbarkeit. Der Arzt kann nur ein Rezept ausstellen und keine rasche ärztliche Hilfe mehr leisten. In vielen Fällen bleibt daher dem Arzt nichts anderes übrig, als den Patienten ins Spital zu schicken.  Das ist die Folge, wenn der Arzt keine Medikamente abgeben darf.

 

·         Patienten müssen  nach dem Besuch des Arztes noch in die Apotheke fahren. Oft muss die Therapie sofort beginnen, besonders Schmerzpatienten können nicht warten.  Der Arzt kann die medizinische Verantwortung ohne Medikamente nicht mehr übernehmen, der Patient muss ins Spital.

 

·         Kranke Menschen brauchen  Unterstützung,  nicht, dass man ihnen das Leben noch schwerer macht. Nicht umsonst heißt es, der Verlust der Hausapotheke führt zum Kollaps der ärztlichen Versorgung in ländlichen Gebieten..

 

·        Der Arzt fährt Visiten, weil die Patienten nicht selber kommen können.  In Zukunft legt der Arzt  ein Rezept auf die Bettdecke. Nach der Visite soll der Patient damit in die Apotheke fahren.  Das ist zynisch und menschenverachtend.

 

·         Brauchen Patienten Infusionen oder Injektionen, gehen sie zum Arzt. Dort erhalten sie  ein Rezept,  tragen das in die Apotheke und anschließend, wenn die Apotheke das Medikament lagernd hat, gehen sie zurück zum Arzt, damit die Behandlung abgeschlossen werden kann.

 

·         Wenn die Apotheke das Medikament nicht lagernd hat oder gar nicht offen hat, was dann?

   

·         Die Liste der Nachteile für Patienten ist noch sehr lang.

 

Ich darf dieses Privileg,  die Hausapotheke,  nicht mehr anbieten.  Aber ich habe versprochen, meine Patienten, viele betreue ich schon seit über 25 Jahren,  nicht im Stich zu lassen und was ich verspreche, halte ich auch.

 

                                                                          

                                                                                                                  Ihr  Dr. Günther Malli

 
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